Führung und KI: „So einen Abbau hat es in der deutschen Wirtschaft noch nie gegeben“: Das Ende des Managers als Massenberuf
Überall im Land bauen Unternehmen historisch gewachsene Strukturen ab. Das trifft zunehmend gut bezahlte Führungskräfte. Experten warnen: „Das eigentliche Erdbeben kommt erst.“
Am 9. Juli wurde der Volkswagen-Chef Oliver Blume vor dem Aufsichtsrat zu einer tiefen Krise des Autoherstellers und dem bevorstehenden Umbau berufen. Am selben Tag reiste er nach München, wo er seine Topmanager zu einer internen Konferenz lud, um die Situation des Unternehmens darzulegen. Volkswagen planen, bis zum Ende des Jahrzehnts mehr als 5000 Führungspositionen abzubauen, was fast ein Viertel ihrer jetzigen 21.500 Manager ausmacht.
Die Karriere der Führungskräfte bei Volkswagen war bisher berechenbar, aber die neuen hierarchischen Strukturen werden das Management verschlanken und die Verantwortlichkeiten neu verteilen. KI wird eine immer größere Rolle bei der Führung und Organisation der Unternehmen spielen, da es die betriebliche Software ersetzen wird. Die Frage ist, ob künftig noch eine große Anzahl von Managementebenen bestehen wird oder ob sich die Strukturen der deutschen Unternehmen grundlegend verändern und bis zu vier Ebenen haben werden.
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