Parteinachwuchs: Offenheit zur CDU? Grüne Jugend streitet mit Banaszak
Beim Bundeskongress in Leipzig prallen zwei Linien aufeinander: Viele bei der Grünen Jugend wollen klare Distanz zur CDU. Doch Parteichef Felix Banaszak wirbt für Offenheit.
Die Grünen-Jugendkongress in Leipzig kritisierte die Zusammenarbeit mit der CDU und brachte scharfe Kritik gegenüber Bundeskanzler Friedrich Merz zum Ausdruck. Vorsitzende Henriette Held und Luis Bobga beschrieben Merz als „fucking Bundeskanzler“ und kritisierten die Politik der schwarz-roten Regierung als unsozial und tödlich. Grüne-Chef Felix Banaszak plädierte jedoch für eine Offenheit auch gegenüber der CDU und verwarf „menschfeindliche Politik“ der CDU.
Grüne-Jugendmitglieder vom Bundeskongress forderten klare Absprachen für eine mögliche rot-grüne-rote Koalition in Berlin und hoben die Notwendigkeit hervor, die Zusammenarbeit mit der CDU kritisch zu bewerten. Unter den Gründen für die Ablehnung von Zusammenarbeit mit der CDU befanden sich kritische Haltung gegenüber Rechtsextremisten und die Bedenken hinsichtlich des Antikapitalismus.
Die Teilnehmer entschieden sich auch für eine Erhöhung der Altersgrenze für die Mitgliedschaft bei der Grünen-Jugend auf 30 Jahre.
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