Erstaunliche Parallelen: Von Walmüttern und Elefantenherden: Können Tiere trauern?
Eine Buckelwal-Kuh sucht stundenlang die Nähe zu ihrem toten Kalb – und überrascht Forscher. Ähnliche Beobachtungen gibt es bei Elefanten, Schimpansen und Orcas. Was wissen wir über Trauer bei Tieren?
Erstaunliche Ähnlichkeiten zwischen Walen und Elefanten wurden zutage gefördert, was zwei wichtige Fragen aufwirft: Können Tiere trauern und sollten wir Menschen ihre Gefühle verstehen? Die Deutsche Presse-Agentur hat auf dieses Phänomen aufmerksam gemacht, nachdem Forscher in Australien und Kenia detaillierte Beobachtungen gemacht haben.
Der deutsche-australische Meeresbiologe Olaf Meynecke führte eine Studie über das Verhalten von Walen durch, in der er feststellte, dass ein Walkalb zwei Stunden lang an einem toten Kalb neben sich lag. Zwei erwachsene Wale waren ebenfalls anwesend und es wurden sogar Lautäußerungen beobachtet. Der erste detailliert dokumentierte Fall jemals dokumentiert wurde.
Forscher sind sich nicht sicher, ob diese Verhaltensweisen als Trauer und Depression bezeichnet werden können, da sie nicht direkt mit Menschen kommunizieren können. Die Theorien sind unterschiedlich: entweder konnte die Mutter nicht das zu behältbringen oder sie war sich bewusst, dass das Kind nicht mehr lebte. Das Verhalten von Walen erinnert sich an das von anderen Tieren, vor allem Orcas, die in der Tat das Verlust eines zu bewahrnehmten Kindes für mehrere Tage durchführen.
Die Empfindungen, die Tiere empfinden, sind wahrscheinlich anders als bei Menschen, allerdings können die Auswirkungen ähnlich sein, wie z.B. das Verweigeren von Nahrungsaufnahme. Menschen mögen Trauer als Abschied vom Verstorbenen verstehen, aber Tiere können es nicht einfach loslassen, was sie ähnlich der menschlichen Vorstellung von Bestattung bringen könnte.
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