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Führungskräfte: Nach diesen Profilen suchen deutsche Waffenhersteller

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist angespannt – eine Ausnahme ist die Rüstungsindustrie. Welche Chancen sich für Führungskräfte bieten, zeigt eine Umfrage des Handelsblatts.

Führungskräfte: Nach diesen Profilen suchen deutsche Waffenhersteller

Deutsche Waffenhersteller suchen zurzeit nach qualifizierten Managern, um den steigenden Personalbedarf abzubauen. Nach einer Handelsblatt-Umfrage sind mehrere deutsche Rüstungsunternehmen wie Rheinmetall, Hensoldt und der französisch-deutsche Panzerbauer KNDS auf der Suche nach neuen Führungskräften. Im Jahr 2022 haben bereits rund 100 Führungskräfte bei KNDS eingesetzt, und bis in die kommenden Jahre sollen weitere 100 Stellen geschaffen werden.

Rheinmetall plant, weltweit mehr als 5000 neue Mitarbeiter einzustellen, wobei die genauen Anzahl der Führungspositionen nicht bekannt ist.

Um diese Führungspositionen zu besetzen, benötigen die Unternehmen Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen, wie IT, Projektmanagement, Ingenieurswesen oder Beschaffung. Laufende Projekte wie die Umstellung von Manufaktur auf Serienproduktion erfordern Experten, die sowohl technisches als auch kaufmännisches Know-how besitzen und in der Lage sind, mit internen und externen Stakeholdern umzugehen.

Quereinsteiger haben auch gute Chancen, wenn sie aus anderen Industrien stammen, wie Automobil- oder Luftfahrtbranche, oder aus technischen Industrien. Unternehmen wie Hensoldt und Thyssenkrupp Marine Systems suchen nach Fachkräften mit maritimen Technologien oder einem Ingenieursstudium. Rheinmetall ist offen für Bewerber aus anderen Branchen, insbesondere aus produktionsstärkeren Industrien wie Automobil- und Luft- und Raumfahrt.

Ein Headhunterin, Eva Brückner, berichtet, dass die Anzahl der Aufträge für ihre Firmen seit Beginn des Ukrainekrieges um rund zwei Drittel gestiegen ist. Sie beobachtet ein Interesse an Quereinsteigern aus stark regulierten Branchen oder solchen, die viele öffentliche Aufträge erhalten. Allerdings hört die Relevanz der Quereinsteiger je nach Position ab, wobei höhere Positionen wie Geschäftsführungs- oder Divisionsleitungsrollen höheres Fachwissen erfordern.

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