Immobilien: Babyboomer-Effekt am Immobilienmarkt – Werden Häuser bald günstiger?
Studien sagen fallende Immobilienpreise voraus, wenn sich die bevölkerungsstarken Jahrgänge in den nächsten Jahren von ihren Immobilien trennen. Wie realistisch sind die Prognosen?
Eine Warnung klingt, die Besorgnis erregend ist: Millionen von Häusern werden in naher Zukunft auf den Immobilienmarkt kommen. Mit zunehmendem Alter der Babyboomer, die bald pflegebedürftig oder verstorben sein können, werden ihre Immobilien freigegeben und könnten zu einem Überschuss auf dem Markt führen. Diese Vorhersage stützen sich auf Studien verschiedener Länder wie Deutschland und Frankreich.
Demografen sprechen von einem "Silver Tsunami", eine Welle von Verkäufen, die durch die alternde "Silberlocken-Generation" ausgelöst werden könnte. Deutschland steht also vor einer Marktschwemme? Was bedeutet das für den Immobilienmarkt? Die Babyboomer, geboren zwischen 1946 und 1964, sind eine starke Kraft auf dem Immobilienmarkt.
Sie haben in den Wirtschaftswundersund-Jahren nach der Wiedervereinung viele Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften und Eigentumswohnungen erworben. In den kommenden Jahrzehnten könnten sie aus verschiedenen Gründen ihre Objekte verlassen, was zu einem Anstieg der Immobilienangebots und -preisen führen könnte. Auch in anderen europäischen Ländern sind diese Zahlen alarmierend.
Bis 2040 werden auch in Frankreich 9000 Milliarden Euro an Vermächtnissen erwartet, davon 60 Prozent in Immobilien. "5400 Milliarden Euro Immobilien werden in den nächsten 15 Jahren vererbt", sagt Théo Iberrakene, Co-Autor der Studie. In Deutschland befinden sich schätzungsweise fast jedes dritte Eigenheim im Besitz von Babyboomern, etwa 4,8 Millionen Häuser und Wohnungen. Dies könnte einen erheblichen Druck auf den Immobilienmarkt in ländlichen Regionen ausüben.
Written by urgent.news from Handelsblatt's reporting — not their text. Machine-written — it may contain errors, so check the original before relying on it.
This story
This is one outlet's version. Read the fullest account.