Nomoo: Kölner Eis-Unternehmerin will es mit Ben&Jerry's und Magnum aufnehmen
Viele kleine Eismarken sind gescheitert, eine aber wächst: Nomoo. Nun will Firmenchefin Rebecca Göckel zu großen Marken aufschließen. Dafür verzichtet sie sogar auf den einstigen Markenkern.
Kölner Eis-Unternehmerin Rebecca Göckel hat es geschafft, den Absatz ihrer veganen Eismarke Nomoo im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um etwa 35 Prozent zu erhöhen. Dies trotz des stagnierenden Absatzes für Speiseeis in den letzten zwölf Monaten in Deutschland. Göckel hat die Kommunikationsstrategie von Nomoo geändert und sich von der veganen Nische ausgeschlagen, um die breite Masse von Konsumenten anzusprechen.
Die Marke hat im ersten Halbjahr 2026 den Abstand zu globalen Marken wie Magnum, Cremissimo und Ben & Jerry’s auf durchschnittlich 18 Prozent reduziert. Seit 2018 stellt Nomoo veganes Eis aus einer Kokos-Cashew-Mischung her, anstatt Kuhmilch als Basis. Die Kommunikationsstrategie von Nomoo konzentriert sich nun auf Geschmack und Qualität, anstatt auf Nachhaltigkeit.
Dies hat dazu geführt, dass der Umsatz mit Nomoo-Produkten bei Kaufland seit 2023 vervierfacht wurde.
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