Immobilien: Vergesellschaftung? So reagieren jetzt Investoren und Vermieter
Etwa 160.000 Berliner Wohnungen sollen in Landesbesitz übergehen – ein bundesweit einmaliger Schritt. Wie verändert das den Markt? Eine Handelsblatt-Umfrage zeigt zwei eindeutige Trends.
Vergesellschaftung von großen Wohnungskonzerne in Berlin könnte unter einer Regierung der Linken mit Grünen und SPD Realität werden. Dies bestätigt ein gemeinsames Sondierungspapier der drei Parteien. In der Hauptstadt soll gezwungen werden, private Vermieter mit mehr als 10.000 Wohnungen ihre Bestände über die Schwelle in öffentliches Eigentum zu überführen, wobei die Entschädigung auf 16 Milliarden Euro begrenzt wird.
Diese Pläne sorgen auf dem Immobilienmarkt der Hauptstadt für zunehmende Nervosität bei Investoren und Vermietern. Internationale Finanzinvestoren scheinen bereits aufgrund der Debatte Unsicherheit zu empfinden, wobei ein Teil davon davon ausgeht, dass die Pläne scheitern werden. Auch Schwedischer Immobilienkonzern Heimstaden zieht jetzt die Rückkehr nach Schweden vor.
Beratungsunternehmen befürchten, dass Neubauprojekte aufgrund mangelnder Wohnraumneuanlage zurückgestellt werden.
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