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Bauwirtschaft: Roboter und Drohnen – „Die Baustelle der Zukunft wird attraktiver“

Die Baubranche gilt bei der Digitalisierung als träge. Das will das Construction Future Lab ändern. Ein Gespräch über Ressourcenverschwendung, Bauroboter und den Weg zu autonomen Baumaschinen.

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Bauwirtschaft: Roboter und Drohnen – „Die Baustelle der Zukunft wird attraktiver“

Die deutsche Bauwirtschaft steht vor Herausforderungen wie Mangel an Fachkräften und steigenden Kosten. Die Arbeitsproduktivität ist seit 2010 um 29 Prozent gesunken. Um die Branche zu revolutionieren, untersucht das Construction Future Lab, eine Abteilung der Technischen Universität Dresden, auf einem 8 Hektar großen Testgelände in Görlitz digitale Technologien wie Roboter und Drohnen.

Benjamin Beck, verantwortlich für Strategie und Vertrieb, erklärte, dass Bürokratie und mangelndes Zusammenspiel zwischen Planung, Bauausführung und Berichtspflichten zu vielen Problemen führen. Ein Beispiel dafür ist das Thema Aufmaß, bei dem oft unzählige Vermessungsrunden benötigt werden, was zu Verschwendung führt. Technische Lösungen wie Robotik können Menschen eintönige Aufgaben übernehmen, beispielsweise Bohren und Dübeln oder Abzuschleifen von Bauteilen.

Allerdings sind solche Technologien noch nicht weit verbreitet, da es oft an Klarheit fehlt, wer sich mit wem austauschen muss. Auch bei Erdarbeiten ist die Automatisierung komplex, da man nicht sehen kann, was im Boden liegt. Dennoch können Sensoren und Kameras vor Überladungen oder Gefahren warnen. In China wurde eine Automatisierung im Straßenbau erfolgreich eingesetzt, bei der Asphalt bei optimalen Temperaturen verdichtet wird, um Kosten und Abfall zu vermeiden.

Allerdings gibt es eine Lücke zwischen universitärer Forschung und industrieller Serienentwicklung, die es zu überbrücken gilt, um Technologien auch in der Bauwirtschaft zu implementieren.

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