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Laisser-faire war einmal: Der Hang zum Wohlfahrtsstaat erfasst auch die Schweiz

Immer mehr Bürger verlangen nach staatlicher Rundumversorgung. Der Genfer Entscheid für kostenlose Verhütungsmittel zeigt, wie die Eigenverantwortung schleichend ausgehöhlt wird.

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Laisser-faire war einmal: Der Hang zum Wohlfahrtsstaat erfasst auch die Schweiz

Zunehmend fordern Bürgerinnen und Bürger staatliche umfassende Versorgung. Ein Beispiel kommt aus Genf, der ersten Kanton der Schweiz, der am 27. September 2026 kostenlose Verhütungsmittel beschloss. Die Zeitung erklärt dies als "Unfug", weil Kondome, die Pille und weitere Produkte nicht kostenlos sein, sondern nur durch staatliche Finanzierung.

Die Verbraucher bezahlen nicht mehr den Preis für diese Leistungen, was zu einem ineffizienten hohen Verbrauch führen könnte. Die Kosten werden versteckt verschoben und steigen. Der Staat muss dann möglicherweise die Versorgung rationieren. Dies ist ein Beispiel für das Kernproblem der Volkswirtschaft, dass Ressourcen knapp sind.

Eine Lösung besteht darin, dass der Staat ein gewisses Maß an Aufgaben übernimmt, aber über das hinaus nicht weiter geht. Die Schweiz ist in dieser Hinsicht ziemlich unbedeutend im Vergleich zu anderen europäischen Ländern wie Deutschland und Frankreich. Der Schweizer Modellansatz bedeutet, dass die Bürger mehr von ihrem Bruttoeinkommen behalten und für Produkte und Dienstleistungen bezahlen müssen.

In anderen Ländern hingegen zahlen die Bürger mehr Steuern und erhalten Leistungen „kostenfrei“. Der Schweizer Ansatz kann funktionieren, solange der Staat seine Aufgaben kompetent erfüllt. Allerdings erhöht er die Macht der Politiker und ähnelt einer totalitären Gesellschaft. Der Genfer Entscheid zeigt, dass dieser Ansatz in der Schweiz weiter anbeliebt und wir ihn nicht zulassen sollten.

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