Ermittlungen: Zwischenfall schränkt Betrieb am Flughafen Leipzig ein
Nach einem mutmaßlichen Durchbruch des Sicherheitszauns haben Polizei und Bundespolizei das Flughafengelände abgesucht. Der Vorfall weckt Erinnerungen an einen Sabotageversuch im August.
Am Flughafen Leipzig/Halle ist nach einem mutmaßlichen Zaundurchbruch die Nordpiste gesperrt worden. Laut Informationen der Polizeidirektion Leipzig wurde ein Fahrzeug wahrscheinlich den Sicherheitszaun des Geländes in der Nacht zum Sonntag durchbrochen. Einsatzkräfte der Bundes- und Landespolizei begannen mit der Suche im Flugareal.
In Anfangsphasen wurden weder unberechtigte Personen noch verdächtige Gegenstände gefunden. Der Flugbetrieb auf der betroffenen Piste wurde vorerst eingestellt. Der Vorfall erinnert an einen mutmaßlichen Sabotageversuch am 4. August, auf den Tag hin, an dem Drohnenteile und Sprengstoff bei ukrainischen Antonow-Flugzeugen nahe dem Flughafen entdeckt worden waren.
Die Bundesregierung warf Russland für diesen Vorfall die Schuld zu. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt behauptete, die Ermittlungen deuten auf eine russische Verantwortung hin. Die Bundesregierung warnte vor möglichen eskalierenden hybriden Angriffen Russlands auf die kritische Infrastruktur in Deutschland.
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