Leistungsfähigkeit: Warum Firmen ihre Mitarbeiter ausschlafen lassen sollten
Die innere Uhr wirkt sich maßgeblich auf die Produktivität aus. Trotzdem arbeiten viele gegen ihren eigenen Rhythmus. Wie lässt sich das verhindern?
Neun Uhr Morgenkonferenz, zehn Uhr Jour fixe und elf Uhr der erste Kundentermin – die deutsche Arbeitswelt ist nicht für Spätaufsteher gemacht. Die innere Uhr im Gehirn, genauer im Hypothalamus, steuert Schlaf-Wach-Rhythmus, Stimmung und Wohlbefinden. Sie richtet sich nach Tageslicht und lässt sich nicht einfach verschieben. Spätaufsteher, oder "Lerchen" in der Fachsprache, haben es schwer, in einer Gesellschaft, die auf frühe Chronotypen, oder "Eulen", ausgerichtet ist.
Dies führt zu Social Jetlag, einer Diskrepanz zwischen biologischer und sozialer Zeitzone. Studien zeigen, dass Social Jetlag zu Übergewicht, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und mentalen Problemen führen kann. Außerdem ist ein guter Schlaf für Produktivität und Karriere von entscheidender Bedeutung. Unternehmen sollten Chronotypen berücksichtigen und Zeitfenster für konzentriertes Arbeiten schaffen.
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