k3s statt Kubernetes: Warum die Rancher-Distribution unschlagbar ist
k3s statt Kubernetes: Warum die Rancher-Distribution unschlagbar ist Honesty time: Wer heute noch ein vollwertiges, upstream Kubernetes per kubeadm in einer Entwicklungsumgebung oder einem kleinen Homelab aufsetzt, baut sich einen Tempel, in dem niemand betet. Die Menge an beweglichen Teilen – etcd, kube-apiserver, scheduler, controller-manager, CNI, Ingress Controller – erzeugt so viel Ballast,…
k3s statt Kubernetes: Warum die Rancher-Distribution unschlagbar ist
k3s, entwickelt von SUSE (Rancher), ist eine hochkompetitive, aber sehr kompakte Kubernetes-Distribution. Sie wurde speziell für IoT, Edge Computing und CI/CD-Pipelines konzipiert, hat sich aber auch als robustes Fundament für Produktionsysteme kleiner bis mittlerer Ausmaßes bewährt. In diesem Artikel zeige ich, warum k3s die richtige Wahl für die meisten Use Cases ist, wie man es in unter drei Minuten installiert und welche Netzwerkkonfigurationsfallstricke zu berücksichtigen sind.
Das Hauptunterschied von k3s zu klassischem Kubernetes ist die Verwendung einer einzigen Binär-Datei von knapp 100 MB Größe. Es eliminiert viele Komponenten wie etcd, kube-apiserver, scheduler, controller-manager, CNI und Ingress Controller und verwendet SQLite als eingebaute Datenbank. Es bietet auch Flannel als CNI und einen local-path-provisioner für persistenten Speicher.
Die Installation von k3s dauert nur 60 Sekunden. Führen Sie auf einem Ubuntu-, Debian- oder RHEL-basierten Server den folgenden Befehl aus:
curl -sfL https://get.k3s.io | sh -
Dies erstellt automatisch die notwendigen systemd-Services und startet den Cluster. Nach Abschluss ist das kubeconfig automatisch unter /etc/rancher/k3s/k3s.yaml verfügbar. Um auf die Cluster zugreifen zu können, kopieren Sie es als regulärer Benutzer:
sudo cp /etc/rancher/k3s/k3s.yaml ~/.kube/config
Sobald dies geschehen ist, verwenden Sie kubectl get nodes, um die Verbindung zu überprüfen.
k3s bietet auch eine einfache Lösung für Multi-Node Cluster ohne externe etcd. Der erste Node fungiert als Hauptcontroller und weitere Nodes verbinden sich einfach dazwischen. Dies eliminiert die Notwendigkeit eines separaten etcd-Clusters und der komplexen Join-Prozeduren für mehrere Control-Plane-Nodes.
Die Netzwerkkonfiguration bei k3s ist ebenfalls einfach. Standardmäßig wird Flannel verwendet, das einfach und gut für interne Kommunikationen funktioniert. Für die Erreichbarkeit von Apps von außen können Tools wie Traefik und MetalLB verwendet werden.
Written by urgent.news from Dev.to's reporting — not their text. Machine-written — may contain errors; check the original before relying on it.