Chinesische Exporte überfluten Europa – wie ist die Schweiz gegen die neue Konkurrenz gerüstet?
Die UBS hat untersucht, was der China-Schock für die hiesige Wirtschaft bedeutet. Dabei findet sie deutliche Unterschiede zu anderen Ländern.
Eine neue Studie der UBS zeigt, dass die Schweiz im Vergleich zu anderen EU-Ländern besser gegen die Konkurrenz Chinas gewappnet ist. China verzeichnet im letzten Jahr einen Exportüberschuss von 1,2 Billionen Dollar, was die Europäische Union mit einer Sanktionsauflage konfrontiert. Der Schwerpunkt der Chancen liegt auf den Exportgütern wie Medikamenten, Uhren und Präzisionsinstrumenten.
Das Handelsdefizit mit China beträgt lediglich 0,6 Prozent des Schweizer BIP, verglichen mit 2,1 Prozent für die EU. Trotzdem sind Schweizer Wirtschaftsakteure auf Zugang zu Weltmärkten angewiesen und sollten auf aktive Handelspolitik setzen. Der Zolltarif für Exporte beträgt relativ gering und wird durch Ausnahmeregelungen für Pharmaprodukte weiter reduziert.
Längerfristig könnte jedoch Chinas industrieller Aufstieg für die Schweiz eine größere Herausforderung darstellen als die US-Zölle.
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