Was Schüler können: Pisa-Studie: Was ist das?
Die internationale Bildungsvergleichsstudie der OECD testet regelmäßig Kenntnisse in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften. Die allererste Ausgabe aus dem Jahr 2000 ist vielen im Gedächtnis.
Die Pisa-Studie ist in Deutschland eine der bekanntesten Bildungsstudien, die seit 2000 im Rahmen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) durchgeführt werden. Alle drei Jahre werden etwa hunderttausend 15-Jährige weltweit getestet, was den end des Schulpflichts markiert. Die Studie zielt darauf ab, grundlegende Kompetenzen in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften zu messen.
In Pisa 2025 wird der Schwerpunkt auf naturwissenschaftliche Kompetenz liegen. Zusätzlich wird der modellbasierte Problemlösungsansatz als Teil des "Lernens in der digitalen Welt" untersucht. Die englischen Sprachkompetenzen werden erst 2027 ausgewertet.
In Deutschland wurden rund 6.700 15-Jährige an den Tests im April und Mai 2025 teilgenommen, darunter etwa 250 Schulen. Die Studienmacher haben mit der neuen Stichprobe versucht, die Altersgruppe repräsentativ zu zeigen. Die Tests werden am Computer durchgeführt und dauern zwei Stunden, wobei ein Teil aus Multiple-Choice-Fragen (Möglichkeit, die richtige Antwort aus zu wählen) und ungelösten Fragen besteht, für die die Schüler ihre eigenen Antworten formulieren müssen.
Daneben wird den Schülern, Lehrern und Eltern Fragen zu ihrer Lernumgebung, Einstellungen und Lebenslage gestellt.
Nach der Pisa-Studie 2022, die kurz nach der Corona-Pandemie veröffentlicht wurde, waren die deutschen Schülerinnen und Schüler in Mathematik besonders schlecht abgeschnitten. Sie erreichten einen Punktwert von 475, verglichen mit 500 bei der vorherigen Studie. In Lesen und Naturwissenschaften blieben die Ergebnisse jedoch höher, und Deutschland lag zwar nahe am OECD-Durchschnitt, aber teilweise besser.
Written by urgent.news from Handelsblatt's reporting — not their text. Machine-written — may contain errors; check the original before relying on it.