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SOZ-Gipfel: Der Iran-Krieg wird zum Testfall für das antiwestliche Bündnis

Der Iran hofft beim Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit auf Solidaritätsbekundungen anderer Mitglieder. Bei konkreter Hilfe dürften China oder Russland aber die Grenze ziehen.

SOZ-Gipfel: Der Iran-Krieg wird zum Testfall für das antiwestliche Bündnis

Bei dem jährlichen Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) in Kirgisistan haben sich der chinesische Präsident Xi Jinping und sein russischer Gegenparts Wladimir Putin ihre enge Zusammenarbeit bekräftigt. Russland, das unter schweren westlichen Sanktionen zu leiden hat, wertet die Unterstützung von Peking derzeit sehr hoch.

Bei diesem Gipfel im heutigen Dienstag versucht China, eine ungewöhnliche Reihe von außenpolitischen Ereignissen einzuleiten. Die Organisation soll damit als zentrales Instrument einer nicht mehr vom Westen dominierten Weltordnung dargestellt werden.

Bei den teilnehmenden Staaten sind neben Xi, Putin, dem indischen Premierminister Narendra Modi und dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian verschiedene weitere Staatschefs vertreten. Bei den vorherigen Gipfeln wurden die drei Führer in einer PR-Übung sogar in einem Foto gesehen. Allerdings haben die Mitglieder der SOZ Kritik erhalten, da sie mehr als bloße politische Solidarität erreichen können.

Dabei werden zwei derzeitige Probleme im Vordergrund stehen: die Situation im Iran und die Fortschritte bei einem einheitlichen Anti-West-Block.

Während die USA und Israel den Iran unter wirtschaftlichen Druck setzen, hat China als größter Abnehmer des iranischen Öls bisher keine militärische Hilfe angeboten. Indien hingegen betreibt eine Politik, die zwischen den westlichen und östlichen PartnerInnen wechselt und an sowohl der SOZ als auch der Quad-Initiative der USA beteiligt ist. Am Ende der SOZ erreicht China jedoch den größten Einfluss in Zentralasien, wo die Region als Korridor für chinesische Projekte innerhalb der Belt-and-Road-Initiative genutzt wird.

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