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Altersvorsorge: Wie sich der Riester-Nachfolger für Gutverdiener lohnen kann

In das Altersvorsorgedepot kann mehr eingezahlt werden, als für die Förderung notwendig ist. Im Ruhestand sind dann die Steuersätze niedrig – mitunter werden sie aber teuer bezahlt.

Altersvorsorge: Wie sich der Riester-Nachfolger für Gutverdiener lohnen kann

Das Altersvorsorgedepot, das ab dem 31. Dezember 2023 endet die Riester-Rente, soll auch Gutverdiener von staatlicher Förderung profitieren. Die neuen Möglichkeiten sollen Anbietern eine Vertriebswelle bringen. Niels Nauhauser, Teamleiter Finanzen der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, erwartet, dass vor allem Gutverdiener Angeboten gewinnen. Das Altersvorsorgedepot bietet steuerliche Vorteile, insbesondere für diejenigen, die mehr einzahlen als für die maximale Förderung notwendig ist.

Die Förderung beträgt bis zu 540 Euro für jeden gesparten Euro, wobei Sparbeträge von 361 bis 1800 Euro mit 25 Cent pro eingezahltem Euro gefördert werden. Dies bedeutet, dass ein Beitrag von 1800 Euro pro Jahr zu einem Gesamtbetrag von 2340 Euro führt. Der Steuervorteil steigt mit dem persönlichen Grenzsteuersatz. Bei 42 Prozent (ab einem Jahreseinkommen von 70.000 Euro) wird 443 Euro zurückgegeben. Bei einem Grenzsteuersatz von 50 Prozent steigt die jährliche Erstattung auf 630 Euro.

Die neue Regelung ermöglicht es, mehr als die maximale Förderung einzuzahlen, insgesamt bis zu zwei Verträge mit jeweils 6840 Euro pro Jahr. Dies ermöglicht ein Gesamtvermögen von etwa 250.000 Euro nach 30 Jahren bei einer Rendite von 6,5 Prozent nach Kosten. Im Gegensatz zu anderen Altersvorsorgemöglichkeiten sind Steuern auf die Erträge erst im Ruhestand zu zahlen, wenn das angelegte Geld ausgezahlt wird.

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