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Altersvorsorge: Wie sich der Riester-Nachfolger für Gutverdiener lohnen kann

In das Altersvorsorgedepot kann mehr eingezahlt werden, als für die Förderung notwendig ist. Im Ruhestand sind dann die Steuersätze niedrig – mitunter werden sie aber teuer bezahlt.

Altersvorsorge: Wie sich der Riester-Nachfolger für Gutverdiener lohnen kann

Der Altersvorsorgedepot, der die Riester-Rente ersetzt, wird ab dem 1. Januar 2027 eingeführt. Er bietet nun auch Selbstständigen und Beamten die Möglichkeit, staatliche Förderung zu erhalten. Die Förderung wird ab einem Eigenbeitrag von 360 Euro pro Jahr in Höhe von 50 Cent pro Euro angeboten. Die Förderung steigt, je höher der persönliche Grenzsteuersatz ist.

Bei 42 Prozent Einkommen führt dies zu einer Erstattung von 443 Euro. Bei einem Grenzsteuersatz von 50 Prozent steigt die Erstattung auf 630 Euro. Der Altersvorsorgedepot bietet auch Steuervorteile für diejenigen, die deutlich mehr einzahlen als für die maximale Förderung notwendig ist. Der Betrag, den Anleger bei der Steuer sparen, kann nun wieder angelegt werden.

Ein Beispiel liefert eine jährliche Steuerersparnis von 443 Euro, die nach 30 Jahren über 40.500 Euro nach Kosten und Renditen im Sparplan zusammenkommen. Damit ist ein Gesamtvermögen von etwa 250.000 Euro nach 30 Jahren möglich. Ein weiterer Punkt ist, dass Sparer mehr als die maximale Förderung in zwei Depots einzahlen können.

Die Steuern auf die Erträge werden erst im Ruhestand anfallen, wenn das Geld ausgezahlt wird. Der geförderte Teil unterliegt dem persönlichen Einkommensteuersatz, während der restliche Teil steuerfrei ausgezahlt werden kann. Gutverdiener können also auch nach dem Ruhestand eine hohe Steuerquote zahlen.

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