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Drohender Jobverlust: Vorsicht, Falle! Wie Führungskräfte ihre schleichende Degradierung erkennen – und gegensteuern

Wenn Arbeitgeber unliebsame Manager ohne hohe Abfindungen loswerden wollen, greifen sie oft zu Tricks. Die wichtigsten Warnsignale und juristischen Gegenmaßnahmen.

Drohender Jobverlust: Vorsicht, Falle! Wie Führungskräfte ihre schleichende Degradierung erkennen – und gegensteuern

Jobverlust droht: Vorsicht, Falle! Führungskräfte sollten auf eine verdeckte Entmachtung achten und dagegen vorgehen. Gerhard Abeln, Jurist und Berater für Führungskräfte, erklärt, dass Unternehmen zunehmend unsichtbare Methoden einsetzen, um hochwertiges Führungspersonal loszuwerden. Abeln sagt, dass es gefährlicher ist, wenn ein Verlust nicht auf direkte Weise geschieht, sondern durch eine verdeckte Entmachtung.

Die häufigsten Trennungstricks von Arbeitgebern ist die Beförderung zum Geschäftsführer, die Einführung einer Doppelspitze oder die Versetzung ins Ausland. Diese Maßnahmen können den Anschein erwecken, als ob der Mitarbeiter honoriert wurde, aber tatsächlich geht es darum, seinen Einfluss zu verringern. Abeln empfiehlt, dass Führungskräfte bei einer Beförderung zum Geschäftsführer auf den Verlust von Kündigungsschutz achten und gegebenenfalls Sonderkündigungsschutz, Rückkehrklauseln und Abfindungen vereinbaren sollten.

Bei einer Doppelspitze sollte der Manager die vertragsgemäße Beschäftigung schriftlich einfordern und klare Verantwortungsgrenzen festlegen. Bei einer Versetzung ins Ausland sollte der Manager zustimmen, nur wenn er sich sicher ist, dass die Position nach seiner Rückkehr wieder bestehen bleibt.

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