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Kolumne Inside America: Zwischenwahlen in den USA – Wie können solche Kandidaten nur aufgestellt werden?

Ihnen wird Gewalt gegen Frauen vorgeworfen, sie äußern sich verachtend über Kinder: Im Wahlkampf für die US-Midterms treten teils extreme Kandidaten an. Doch bisher hält sie kaum jemand auf.

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Kolumne Inside America: Zwischenwahlen in den USA – Wie können solche Kandidaten nur aufgestellt werden?

Am Vorabend der Zwischenwahlen in den USA beißen sich Abgeordnete und Kandidaten aus beiden großen Parteien zusammen, um ihre Positionen zu sichern. Ein möglicher Kandidat, Max Miller, steht vor Beschuldigungen wegen Misshandlung seiner exfrau, die nach Aussage der Ermittler mit einem Waffenschlag verbunden sein soll. Miller strebt den US-Repräsentanten-Sitz OH-07 in Ohio an, einen Wahlkreis, der entscheidend für die Kontrolle des Repräsentantenhauses ist.

Ein weiterer Widerspruchsvoller Kandidaten ist der 30-jährige Youtuber Brandon Herrera, der im Namen der Republikaner für den Distrikt TX-23 in Texas kandidiert. Herrera ist bekannt dafür, sich über Frauen und Kinder herablassend und vulgär zu äußern, und hat sogar über die Tötung älterer Menschen gespuckt. Interessant dabei ist, dass Herrera von Donald J. Trump und dessen Kampagne unterstützt wird.

Die Zwischenwahlen sind von großer Bedeutung für beide Parteien. Die Demokraten bemühen sich, die Mehrheit in beiden Häusern des Kongresses zu erreichen, und schaffen dennoch jede Woche einen gewinnvollen Sitz. Für die Republikaner gehört es dagegen darum, die Kontrolle über das Repräsentantenhaus aufrechtzuerhalten und gleichzeitig ihre Dominanz im Senat zu verteidigen. Ein Verlust dieser Positionen könnte unter anderem eine Blockade künftiger Gesetzesvorhaben der regierenden Partei zur Folge haben.

Weiterhin sind auch andere Kandidaten vom Ruf betroffen. Ken Paxton, Kandidat der Republikaner für eine US-Senatsposition aus Texas, hat bereits Vorwürfe von einflussreichen Republikanern wie dem verstorbenen Lindsey Graham gehört. Diese Fälle zeigen, dass das Wahlkampfgebiet für beide Parteien umzogen und jede Stimme für die nächste legislative Sitzung gefragt ist.

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