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Landwirtschaft: Bauernverband befürchtet teils totalen Ernteausfall

Die lange Dürre trifft Weizen, Mais, Kartoffeln – und schlägt damit hart auf die Ernte der Landwirte durch. Die Branche fordert Millionenhilfen wegen einer „brutal angespannten“ wirtschaftlichen Lage.

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Landwirtschaft: Bauernverband befürchtet teils totalen Ernteausfall

Mehrere deutsche Bauern sind besorgt über einen möglichen totalen Verlust der Ernte aufgrund der anhaltenden Dürre. Joachim Rukwied, Präsident des Bauernverbandes, sagte, dass sie eine unterdurchschnittliche Ernte bei Getreide erwarten, speziell bei Weizen und Roggen. Diese Situation scheint sich vor allem in Süddeutschland zu finden.

Der Verband hat politische Soforthilfen gefordert, da die Situation Höfen sehr belastet. Es wird erwartet, dass die Erträge bei Kartoffeln, Gemüse, Zuckerrüben, Körnermais und Sojabohnen ebenfalls stark angeheben werden. Es gibt jedoch etwas bessere Bedingungen in nördlichen Regionen, wo es immer wieder geregnet hat. Rukwied weist jedoch darauf hin, dass auch dort unterdurchschnittliche Erträge zu erwarten sind, wenn es nur wenig Regen gibt.

Ein großer Regen im Juli brachte nur drei bis vier Millimeter. Die Bauern warten darauf, eine genaue Bilanz der Ernte im kommenden Dienstag zu erhalten. Der Deutsche Raiffeisenverband schätzt, dass die Getreideernte auf 40,6 Millionen Tonnen abnehmen wird, nach 45 Millionen Tonnen 2025. Dies bedeutet Einnahmeverluste von 600 Millionen Euro und könnte dazu führen, dass Tiere früher geschlachtet werden müssen.

Der Verband fordert Millionenhilfen von der EU, wie Düngemittelbeihilfen und eine Voreiligung von Direktzahlungen. Die Linke-Agrarpolitikerin Ina Latendorf forderte einen Krisenfonds für Landwirte, die durch klimabedingte Ernteverluste in existenzielle Not geraten.

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