Führung und KI: „So einen Abbau hat es in der deutschen Wirtschaft noch nie gegeben“: Das Ende des Managers als Massenberuf
Überall im Land bauen Unternehmen historisch gewachsene Strukturen ab. Das trifft zunehmend gut bezahlte Führungskräfte. Experten warnen: „Das eigentliche Erdbeben kommt erst.“
Immer mehr deutsche Unternehmen bauen Führungspositionen ab, um Hierarchien zu vereinfachen und Kosten zu senken. Volkswagen, Deutsche Bahn, BMW und Bayer streichen Tausende Stellen im Management. Das Ende des Managers als Massenberuf ist ein historischer Wandel, der durch Künstliche Intelligenz (KI) beschleunigt wird. Künftig sind Führungskräfte vor allem für den Einsatz von KI im Unternehmen verantwortlich.
Der mittlere Managementbereich könnte eine zentrale Rolle spielen. Wie man mit Jobverlust und beruflichen Rückschlägen umgeht, zeigte die Psychologin Christine Altstötter-Gleich in einem exklusiven Interview. Der 9. Juli war ein arbeitsreicher Tag für Volkswagen-Chef Oliver Blume, der sich dem Aufsichtsrat zur Rechenschaft zu müssen hatte und seine Topmanager zu einer internen Konferenz in München führte, bei der er die gegenwärtige Krise des Konzerns und den bevorstehenden Umbau ankündigte, bei dem bis zum Ende des Jahrzehnts über 5000 Führungsstellen abgebaut werden.
Dieser Trend ist nicht nur bei Volkswagen zu beobachten, sondern auch bei anderen deutschen Konzernen wie Deutsche Bahn, BMW und Bayer. Diese Unternehmensumbauten werden durch Strukturwandel und Kostendruck motiviert, aber die tiefgreifendste Bedrohung für das mittlere Management stammt aus der technologischen Revolution, die Künstliche Intelligenz mit sich bringt.
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