Handel: Modekette Adenauer & Co insolvent: Kanzlerenkel sieht Betrug
Die Modekette verkauft Kleidung mit maritimem Look. Nun meldet die Firma des Kanzlerenkels Insolvenz an. Es geht um mehr als 200 Beschäftigte und etwa 40 Filialen. Im Raum stehen Betrugsvorwürfe.
Die Modekette Adenauer & Co, gegründet vom Enkel des ehemaligen Bundeskanzlers Konrad Adenauer, ist aufgrund Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung ins Insolvenzverfahren gezogen, wie aus Behördenmitteilungen hervorgeht. Das Unternehmen, das Freizeitmode mit maritimem Einschlag in über 40 Filialen verkaufte, soll mehr als 200 Beschäftigte beschäftigt haben und einen Umsatz von rund 40 Millionen Euro erzielt haben. Deutsche Urlauber kannten die sogenannten "Strandhäuser" aus den Inseln Föhr, Fehmarn und Juist kennen.
Allerdings gibt es zufolge des Enkels des ehemaligen Bundeskanzlers, Andreas Adenauer, auch Betrugsvorwürfe. Er behauptet, Gelder seien in einer Türkei-Standort-Firma gefälscht worden. Unklar ist, was nun mit den Modehäusern passiert. Es sei erwartet, dass Filialenschließungen und Sanierungsmaßnahmen im Oktober abgeschlossen werden. Mehrere Investorengruppen haben Interesse an einer Beteiligung an Adenauer & Co. geäußert.
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