Online-Lieferdienste: Online statt Laden? Lebensmittel-Lieferdienste rüsten auf
Lebensmittel werden zunehmend online bestellt. Amazon und Rewe setzen nun auf besonders schnelle Lieferungen – was steckt hinter der neuen Offensive?
Mehr und mehr Deutscher entscheiden sich für Online-Lebensmittel-Lieferdienste statt herkömmlichen Einkaufen in Supermärkten. Amazon bietet frische Lebensmittel innerhalb von vier Stunden innerhalb von Köln, Frankfurt und München an, je nach Bestellwert mit oder ohne Gebühr. Rewe startete eine Sofort-Lieferung, die in mehreren Städten innerhalb von einer Stunde erfolgt.
Amazon kehrte 2017 jedoch auf den Lebensmittel-Lieferservice "Amazon Fresh" zurück und konzentriert sich jetzt auf haltbare Lebensmittel. Branchenexperten sagen, dass die Einführung eines solchen Services die letzte "Bastion" im stationären Handel ist, deren Digitalisierung noch weit verbreitet ist. Trotzdem ist der Markt für Online-Lebensmittel noch nicht umfliacht, wobei nur 9 Prozent des gesamten FMCG-Umsatzes über Online-Käufe erzielt werden.
Der Onlinehandel wird jedoch von Verbrauchern genutzt, hauptsächlich wegen der Zeitersparnis, entlastenden Transport der Einkäufe und Unabhängigkeit von Öffnungszeiten. Auch Discounter wie Aldi und Lidl testen oder bieten bereits Lieferdienste an.
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