Leistungsfähigkeit: Warum Firmen ihre Mitarbeiter ausschlafen lassen sollten
Die innere Uhr wirkt sich maßgeblich auf die Produktivität aus. Trotzdem arbeiten viele gegen ihren eigenen Rhythmus. Wie lässt sich das verhindern?
Deutsche Arbeitswelt verlangt hohe Leistung bei der Arbeit. Täglich beginnen die meisten Mitarbeiter früh am Tag, oft gegen ihren eigenen biologischen Rhythmus. Die innere Uhr, die den Schlaf-Wach-Rhythmus, Stimmung und den Stoffwechsel bestimmt, wird oft ignoriert. Die Wissenschaft zeigt, dass eine Arbeitszeit, die zum Rhythmus der inneren Uhr passt, allen zugute kommt.
Früh- und Spätaufsteher, genannt Lerchen und Eulen, haben unterschiedliche biologische Uhren. Die meisten Menschen fallen irgendwo dazwischen. Chronotypen werden durch Genetik, Alter und Lichtumgebung bestimmt. Frühe Arbeiter werden oft als diszipliniert und zuverlässig angesehen, während Spätaufsteher benachteiligt werden. Dies führt zu einem Social Jetlag, dem Konflikt zwischen biologischer und sozialer Zeitzone.
Permanenter Social Jetlag führt zu gesundheitlichen Problemen und einer geringeren Leistungsfähigkeit. Unternehmen sollten Chronotypen erfassen und Zeitfenster nutzen, um die Produktivität zu steigern.
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