Deep Read: Seltene Einblicke in Deutschlands größte Handwaffenschmiede
Heckler & Koch stand vor dem Aus. Dann kam ein neuer Chef und Russland überfiel die Ukraine. Jetzt bringen Sturmgewehre satte Gewinne – und finanzieren am Firmensitz Feuerwehr und Schwimmbad.
Die Stadt Oberndorf, die einst ein Augustinerkloster war, beherbergt heute die Heckler & Koch GmbH, ein Waffenhersteller, der seit dem 19. Jahrhundert eine wichtige Rolle in der Rüstungsindustrie spielt. Derzeit sind die Bundeswehr, Armeen in Frankreich, Großbritannien, Norwegen, Luxemburg, Lettland, Litauen, Spanien und die Nato-Verbündeten sowie Polizeikräfte, andere Sicherheitsbehörden, Jäger und Sportschützen wichtige Kunden.
Im letzten Geschäftsjahr erzielte die Firma einen Rekordumsatz von 393 Millionen Euro und ein operatives Ergebnis von 67,9 Millionen Euro. In der vergangenen Jahreshälfte stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 50 Prozent auf 264 Millionen Euro. Im Jahr 2025 hat das Unternehmen mit 100 Millionen Euro Investitionen in seine Infrastruktur und Maschinenpark gesetzt.
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