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«Wirtschaftlich inaktiv»: Immer mehr Briten scheiden aus dem Arbeitsleben aus, und die sozialen Kosten explodieren

Wegen der Zunahme psychischer Krankheiten gibt Grossbritannien enorme Summen an Fürsorgegeldern aus. Nun versucht die neue Regierung mit Präventivmassnahmen gegenzusteuern, aber angesichts der leeren Staatskasse ist die Zeit knapp.

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«Wirtschaftlich inaktiv»: Immer mehr Briten scheiden aus dem Arbeitsleben aus, und die sozialen Kosten explodieren

Britische Bevölkerung wirtschaftlich inaktiv, Sozialkosten explodieren

Die Zunahme psychischer Krankheiten führt in Großbritannien zu enormen Ausgaben für Fürsorgegelder. Die neue Regierung unter Premierminister Andy Burnham plant, die Situation mit präventiven Maßnahmen zu verbessern, aber angesichts einer leeren Staatskasse ist die Zeit knapp. Rund ein Viertel der britischen Bevölkerung ist wirtschaftlich inaktiv, d.h., sie sind weder Arbeitstätig noch arbeitslos und auf dem Arbeitsmarkt.

Insbesondere junge Menschen zwischen 18 und 24 Jahren leiden unter hoher Diagnoserate psychischer Erkrankungen. Vier Millionen britische Bürger zwischen 16 und 65 Jahren erhalten Sozialleistungen, weil sie aufgrund ihrer Gesundheit nicht arbeiten können. Der Anteil junger Menschen unter diesen Zahlungen ist besonders hoch. Die Regierung diskutiert bereits seit Jahren, wie die Sozialleistungen gespart werden könnten, insbesondere die Personal Independence Payments, die unabhängig von Arbeitsstatus gewährt werden.

Der Bericht der Timms Review zeigt, dass das derzeitige System zu bürokratisch und teuer ist, sondern nicht mehr geeignet ist, die individuellen Bedürfnisse abzudecken. Die Regierung plant, Sozialausgaben zu senken, indem sie die Ursachen für Missstände angeht, und plant einen "präventiven Wohlfahrtsstaat". Dazu soll die psychologische und medizinische Betreuung mit Arbeitsvermittlungs- und Rehabilitationsprogrammen verbunden werden, und die praxisorientierte, handwerkliche und insbesondere technische Bildung ausgebaut werden.

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