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Stellenabbau: So vermeiden Führungskräfte die teuersten Fehler bei der Abfindung

Freistellung, Bonus, Dienstwagen: Bei der Verhandlung zählt jedes Detail – Manager verschenken leicht einen fünf- bis sechsstelligen Betrag. Eine Checkliste und Beispielrechnungen zeigen, worauf es ankommt.

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Stellenabbau: So vermeiden Führungskräfte die teuersten Fehler bei der Abfindung

Managern werden oft hohe Abfindungszahlungen angeboten, aber diese können teuer zu stehen kommen, wenn sie vorschnell unterschrieben werden. Der Marketingchef einer deutschen Versicherung erhielt ein Angebot über 700.000 Euro, aber sein Bruttogehalt beträgt nur 450.000 Euro pro Jahr. Zusätzlich zahlt sein Arbeitgeber 50.000 Euro pro Jahr in seine betriebliche Altersvorsorge. Der Manager erhält 360.000 Euro nach Steuern, was bedeutet, dass er nur 360.000 Euro tatsächlich erhält.

In Deutschland gibt es keinen allgemeinen Recht Anspruch auf Abfindung. Betriebsräte und Arbeitgeber verhandeln jedoch oft einen Sozialplan, der Abfindungen nach sozialen Kriterien festlegt. Die Regelabfindung nach dem Kündigungsschutzgesetz beträgt ein halbes Bruttomonatsgehalt pro Jahr der Betriebszugehörigkeit. Für langjährige Führungskräfte kann dies zu bedeutenden Ansprüchen führen.

Manchmal können Führungskräfte mehr abwickeln, als der Sozialplan verspricht. Neben der Abfindungssumme ist es wichtig die Nebenleistungen wie Freistellung, Dienstwagen und Urlaub zu verhandeln. Eine gut ausgehandelte Abfindung kann den Arbeitnehmer übersteigen.

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