Bundeswehr an der Küste: Wo die Marine stationiert ist - und wo sie investieren will
Die Marine braucht mehr Platz für Schiffe, Soldaten und Technik. An der Küste laufen bereits die Planungen. Wo wird gebaut, wo investiert – und was ist noch offen?
Die Bundeswehr Marine wird in den kommenden Jahren weiter ausgebaut, wie Verteidigungsminister Boris Pistorius Ende Oktober in Emden bekräftigte. Die Marine verfügt derzeit über 15.900 Soldaten, 47 Schiffe und zwei Tanker. Neue Schiffe, Waffen, unbemannte Systeme und Künstliche Intelligenz sind geplant.
In Emden soll bis Anfang der 2030er Jahre ein vollständig neuer Marinehafen gebaut werden, um bis zu 2.000 Soldaten und Versorgungsschiffe zu beherbergen. Der größte Marinestützpunkt Deutschlands ist in Wilhelmshaven angesiedelt, wo rund 10.000 Soldaten und Zivile tätig sind. In Bremerhaven werden Milliarden für die Modernisierung des Nato-Drehkreuzes investiert. In Cuxhaven könnte ein Ausweichhafen dienen, falls Bremerhaven und Emden nicht einsatzfähig sind.
Der moderne Luftlandeplatz Nordholz soll bis 2025 erneuert werden, um zum besten in Europa zu werden. Kiel ist der größte Stützpunkt an der Ostsee und soll bis zu 1.500 zusätzliche Soldaten hinzunehmen. In Eckernförde befinden sich sechs U-Boote und das Kommando Spezialkräfte der Marine. Rostock hat sich als Marinekommandozentrum etabliert.
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