Überalterung der Gesellschaft: Babyboomer werden alt - was das für den Wohnungsmangel heißt
Was passiert, wenn Millionen Babyboomer ihre Wohnungen oder Häuser verkaufen, vererben oder schlicht sterben? Löst das den Wohnungsmangel Deutschland? Eine neue Studie zeigt Fakten.
Die Überalterung Deutschlands stellt ein großes Problem dar, aber allein die Anzahl der Babyboomer, die älter werden, genügt nicht, um den Wohnungsmangel zu lösen. Eine neue Studie des Verbands der Sparda-Banken und des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt, dass es in Deutschland rund 5,3 Millionen Eigentümerhaushalte ab 65 Jahren gibt, die eine ebenso große Anzahl von Mieterhaushalten zwischen 30 und 44 Jahren haben. Dennoch bestehen regionale Ungleichgewichte.
Die Annahme, dass viele Immobilien verkauft oder vererbt werden könnten und so der Wohnungsmangel beheben würde, scheint unrealistisch. Wohnungspreise könnten schließlich fallen, aber es ist unklar, ob dies ausreicht, um die vielschichtigen Wohnungsmängel in Deutschland zu beheben. Die deutsche Wirtschaftsinsititut (IW) schreibt in ihrer Studie vor, dass der gegenseitige Einfluss zwischen den Generationen in Bezug auf Immobilien keine einfache Lösung für das Wohnungsproblem darstellt.
Eine wichtige Schlüsseltherapie für den Wohnungsmangel ist die bessere Nutzung von Wohnraum. Viele ältere Menschen fühlen sich in ihren Wohnungen zu groß, während viele jüngere Mieter ihre Wohnungen als zu klein empfinden. Beachtet man den regionalen Unterschied, hat sich gezeigt, dass sich viele ältere Menschen nicht dazu entscheiden, ihr Zuhause aufzugeben.
Sie bevorzugen es, im vertrauten Umfeld zu bleiben. Es gibt jedoch Möglichkeiten, ältere Menschen bei der Umgestaltung ihrer Wohnungen zu unterstützen, wie z.B. durch kleinere Wohnungen oder die Umgestaltung von Häusern, um sie behindertengerechter zu gestalten.
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