Urgent.News

What's breaking now, across thousands of outlets.

Business

Maschinenbau: Trumpf verachtfacht seinen Betriebsgewinn nach hartem Sparkurs – Rendite erstmals wieder zweistellig

Der Maschinenbauer verdient operativ fast eine halbe Milliarde Euro. Chiptechnik-Umsätze und starkes US-Geschäft sorgen für Optimismus – aber zwei wichtige Märkte schwächeln.

Original German Read in English

Maschinenbau: Trumpf verachtfacht seinen Betriebsgewinn nach hartem Sparkurs – Rendite erstmals wieder zweistellig

Die Maschinenbau-Unternehmens Trumpf hat seinen Betriebsgewinn nach einem schmerzhaften Kostensenkungsprogramm wieder auf ein zweistelliges Niveau gebracht. Im letzten Geschäftsjahr, das am 30. Juni endete, verzeichnete das Unternehmen einen Vorsteuergewinn von 480 Millionen Euro, was eine Steigerung von 59 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr darstellt.

Aufgrund der angemessenen Kostensenkung sank die Rendite von 1,4 Prozent im Vorjahr auf 11,1 Prozent und liegt erstmals seit 2022 im zweistelligen Bereich. Um sich der Flaute im Maschinenbau zu widersetzen, verriegelte Trumpf seinen strengen Sparkurs und senkte die Kosten um 350 Millionen Euro. Dies betraf den größten Stellenabbau seit zwei Jahrzehnten mit 1.000 Arbeitsplätzen.

Ende des Geschäftsjahres beschäftigte Trumpf weltweit 17.583 Mitarbeiter, 720 weniger als ein Jahr zuvor. In Deutschland gingen die Entlassungen am stärksten zurück mit einem Rückgang der Beschäftigten um 7,1 Prozent auf 8.675. Die Geschäftsführerin Nicola Leibinger-Kammüller sieht einen Trendwandel und ist trotz globaler Krisen und handelspolitischer Einschränkungen optimistisch.

Der Auftragseingang stieg um 6,6 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro und ist erstmalig wieder positiv. Trumpf profitiert von einem gestiegenen Bedarf an Halbleitern, da der Partner ASML zunehmend mehr EUV-Laser bei dem Unternehmen bezieht, die für die Lithografie-Maschinen von Samsung, TSMC und Intel unerlässlich sind. Der Umsatz aus EUV-Laser lag im Vergleich zum Vorjahr um 9,2 Prozent bei 791 Millionen Euro.

Die Chiptechnologie und die Elektronik bleiben wichtige Treiber für das Geschäft. Die Investitionen in Forschung und Entwicklung blieben hoch und die Quote lag bei 11,3 Prozent des Umsatzes.

Written by urgent.news from Handelsblatt's reporting — not their text. Machine-written — may contain errors; check the original before relying on it.

Read the original at handelsblatt.com →

More in Business

More from Thursday 15 October →