Immobilien: Das sind die zehn deutschen Städte mit den höchsten Wohnungspreisen und Mieten
Bestandswohnungen haben sich im dritten Quartal stärker verteuert als Neubauten. Exklusive Daten der 400 deutschen Kreise zeigen, wo Wohnraum teurer und wo er günstiger geworden ist.
Die Immobilienkrise in Deutschland ist deutlich sichtbar durch steigende Mieten und Kaufpreise. Die Empirica Regio-Index zeigt, dass sich die Mieten seit dem Vorjahresquartal um 3,8 Prozent erhöht haben, wobei Bestandswohnungen einen stärkeren Anstieg von 10,2 Prozent verzeichneten. Die Preise für Neubauwohnungen brachen ebenfalls durch, mit einem bundesweiten Durchschnitt von 5230 Euro pro Quadratmeter.
München ist im Großraum mit den höchsten Preisen für Neubauwohnungen zu finden, jedoch wurde Garmisch-Partenkirchen von dem ersten Platz als teuerste Region verdrängt. Starnberg erlebte den stärksten Anstieg bei Neubauwohnungen mit 7,8 Prozent. Bestandspreise steigen deutlich stärker als Neubaupreise, was auf Erschwinglichkeitsprobleme für Käufer hinweist, die in den Bestandssegment verdrängt werden.
Reiner Braun projiziert, dass Bestandspreise möglicherweise nachgeben könnten, da die Käufer wegfallen. Die fehlende Bezahlbarkeit aufgrund steigender Zinsen könnte jedoch die Nachfrage dämpfen.
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