Immobilien: Bis zu 6,7 Prozent mehr – In diesen Metropolen steigen die Mieten besonders stark
Ein neuer Index zeigt, wo die Angebotsmieten besonders kräftig zulegen – und wo Wohnungssuchende noch vergleichsweise günstig wohnen können.
Die Immobilienkrise in Deutschland ist deutlich sichtbar durch steigende Mieten und Kaufpreise. Die Empirica Regio-Index zeigt, dass sich die Mieten seit dem Vorjahresquartal um 3,8 Prozent erhöht haben, wobei Bestandswohnungen einen stärkeren Anstieg von 10,2 Prozent verzeichneten. Die Preise für Neubauwohnungen brachen ebenfalls durch, mit einem bundesweiten Durchschnitt von 5230 Euro pro Quadratmeter.
München ist im Großraum mit den höchsten Preisen für Neubauwohnungen zu finden, jedoch wurde Garmisch-Partenkirchen von dem ersten Platz als teuerste Region verdrängt. Starnberg erlebte den stärksten Anstieg bei Neubauwohnungen mit 7,8 Prozent. Bestandspreise steigen deutlich stärker als Neubaupreise, was auf Erschwinglichkeitsprobleme für Käufer hinweist, die in den Bestandssegment verdrängt werden.
Reiner Braun projiziert, dass Bestandspreise möglicherweise nachgeben könnten, da die Käufer wegfallen. Die fehlende Bezahlbarkeit aufgrund steigender Zinsen könnte jedoch die Nachfrage dämpfen.
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