Krebsdiagnose des Papstes: Wenn die Lunge Probleme bereitet: wann zum Arzt?
Bei Papst Leo XIV. führte eine Routineuntersuchung zur Diagnose Lungenkrebs. In vielen Fällen bleiben Lungenerkrankungen lange unauffällig. Bei welchen Beschwerden ist ärztliche Abklärung wichtig?
Papst Leo XIV. wurde von seinen Ärzten mit Lungenkrebs diagnostiziert. Der Krankheitszustand wurde erkannt, als ein Knoten in seiner Lunge während einer Routineuntersuchung gefunden wurde. Die Ärzte entfernten den unteren Lappen der rechten Lunge. Die Untersuchung ließ ein Lungenadenokarzinom erkennen. Lungenkrebserkrankungen verlaufen oft lange ohne erkennbare Symptome.
Die ersten Symptome können durchaus "so allgemein und uncharakteristisch sein, dass sie auch eine andere Ursache haben können". Manchmal werden kleine Tumoren zufällig durch eine Routineuntersuchung entdeckt. Sobald Symptome anhalten, sollten sie unbedingt ärztlich untersucht werden. Zu prüfenden Symptomen zählen unter anderem: anhaltender oder veränderter Husten, Atemnot, Brustschmerzen, blutige Ausfälle durch die Lunge, unerwünschte Gewichtsabnahme, wiederkehrende Infektionen der Atemwege, Fieber oder Schluckbeschwerden.
Diese Symptome könnten sowohl auf Lungenkrebs als auch auf andere ernsthafte Lungenprobleme hinweisen. Gleichzeitig könnten sie auch auf harmlose Erkrankungen wie chronische Bronchitis zurückgehen. Deshalb ist eine ärztliche Abklärung unbedingt erforderlich. Raucher haben eine große Wahrscheinlichkeit, an Lungenkrebs zu erkranken.
Rauchstörungen gelten als Hauptrisikofaktor für Lungenkrebs. Sowohl aktive als auch ehemalige Raucher sollten überlegen, ob sie für den kostenlosen Lungenkrebsscreening in Frage kommen. Seit April 2026 haben Raucher mit starkem Tabakrauchen alle 12 Monate Anspruch auf ein Lungenkrebsscreening auf Kosten der gesetzlichen Krankenkasse.
Dieses Screening richtet sich an Menschen zwischen 50 und 75 Jahren, die mindestens 25 Jahre ohne Unterbrechung geraucht haben und mindestens 15 Packungsjahre aufweisen. Eine Untersuchung findet mit Hilfe eines Niedrigdosis-CT (Computed Tomography) statt, der Schnittbilder der Lunge erstellt und auf Auffälligkeiten untersucht. Die Voraussetzungen werden in einer allgemeinmedizinischen oder internistischen Praxis geprüft und an eine radiologische Praxis weitergeleitet.
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