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Ein Wiedereinstieg in die Kernenergie würde den Strom in Deutschland billiger und sauberer machen

Eine Studie der Denkfabrik R21, die der NZZ exklusiv vorliegt, zeigt: Eine Kombination aus Kernenergie und erneuerbaren Energien würde Deutschlands Energieprobleme lösen. Technisch ist der Wiedereinstieg in die Atomkraft machbar. Die Hindernisse liegen in der Politik.

Ein Wiedereinstieg in die Kernenergie würde den Strom in Deutschland billiger und sauberer machen

Eine neue Studie von Denkfabrik R21 zeigt, dass der Wiedereinstieg in die Kernenergie Deutschland einen günstigeren und saubereren Strom bieten könnte. Technisch ist ein solcher Wiedereinstieg möglich, aber politische Hürden stehen in seinem Weg. Der Umweltminister von den Grünen versprach den Deutschen in den 1990er Jahren, dass erneuerbare Energien nur so viel kosten würden wie eine Kugel Eis.

Allerdings ist die Energiewende, die Trittin einleitete, zu einer Kostenfalle geworden. Die Strompreise in Deutschland sind heute zu den höchsten der Welt. Unternehmen zahlen doppelt bis dreimal so viel wie in den USA, während private Haushalte sechsmal so viel zahlen wie in China. Trittin empfiehlt nun, Kernenergie mit erneuerbaren Energien zu kombinieren, um deutlich günstigere und klimafreundlichere Energie zu gewährleisten.

Um diese Vorteile auszuschöpfen, müsste der Anteil der Kernenergie an der Stromerzeugung auf mindestens 30 Prozent steigen. Dies könnte die Strompreise um mindestens 14 Prozent senken und die Treibhausgasemissionen reduzieren. Neue druckwasserbetriebene dritte Generation-Reaktoren und kleine modulare Kernkraftwerke könnten dazu beitragen. Auch die Kernfusion könnte langfristig eine Option sein.

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