Urgent.News

What's breaking now, across thousands of outlets.

Finance & Markets

Geld. Leben. Looman.: Warum Sie sich weniger Wohnung leisten können, als Sie denken

Viele Familien träumen von Eigentum. Zinsrechner von Banken verraten jedoch oft nur die halbe Wahrheit. Im aktuellen Zinsumfeld müssen Käufer eng kalkulieren.

Geld. Leben. Looman.: Warum Sie sich weniger Wohnung leisten können, als Sie denken

Liebes Landvölker, wenn Sie an einem Urlaubshausrat in der Nähe des Meeres interessiert sind, lesen Sie diese Kolumne mit höchster Aufmerksamkeit. Ich hatte die Gelegenheit, Wangerooge im letzten Wochenende zu besuchen, und stand vor einem Schaufenster eines Maklers aus Wuppertal, der ein "Immobilien-Juwel" ankündigte. Das Objekt kostet 1.100.000 Euro einschließlich Aufwendungen wie Grundsteuern, Maklergebühren und Notar.

Der Einzelne fragt sich, ob ein solches Geld für eine 87-Quadratmeter-Wohnung in 1.200.000 Euro zu zahlen ist.

Die Wohnung in Wangerooge ist 25 Jahre alt und der Wert steigt nicht unbedingt. Die Investition bringt eine Rendite von 1,73 Prozent pro Jahr, wenn die Mieten steigen und der Immobilienwert um ein Prozent steigt. Investieren Sie stattdessen 1.200.000 Euro über zehn Jahre und verliehen Sie sie an Aktien oder Anleihen mit einer jährlichen Verzinsung von fünf Prozent. In diesem Fall würde der Wert der Wertpapiere 1.336.000 Euro erreichen und der Anleger könne am Ende besser abschneiden.

Falls Sie die Wohnung teilweise selbst nutzen und teilweise vermieten, können Sie zusätzliche Einnahmen erwirtschaften, aber die steuerlichen Auswirkungen sind auch zu berücksichtigen. Die Instandhaltung, Verwaltung und Steuern erhöhen die Kosten. Die endgültige Rendite des Investment beträgt nur 3,67 Prozent pro Jahr und liegt nicht über der Rendite des Depots. Denken Sie auch über die emotionalen Kosten nach, denn Sie müssen das Haus jedes Jahr mindestens 60 Tage selbst nutzen und 90 Tage bei Fremden vermieten.

Written by urgent.news from Handelsblatt's reporting — not their text. Machine-written — may contain errors; check the original before relying on it.

This story

This is one outlet's version. Read the fullest account.

Read the original at handelsblatt.com →

More in Finance & Markets

More from Thursday 8 October →