Banken: Wird die UBS zwischen regulatorischen Veränderungen in den USA und der Schweiz zerrieben?
Die Schweiz könnte Kapitalregeln verschärfen, die Fed baut ihre Stresstests um. Für Aktionäre könnte dies eine unvorteilhafte Kombination sein. Es geht um viel – für die UBS und die Schweiz.
Die Schweizer Bank UBS gerät in eine Krise aufgrund von regulatorischen Änderungen in den USA und der Schweiz. Seit April brachte ihre Aktie Anlegern rund 32 Prozent ein, im Vergleich zum europäischen Bankenindex stoßen sie jedoch seit Mitte September ab über zehn Prozent, mehr als doppelt so viel wie der Sektor. Der Grund sind zwei regulatorische Entwicklungen: Die US-Notenbank Fed reformierte Ende September ihre Stresstests und verschaffte der UBS damit mehr Spielraum in ihrem wichtigsten Wachstumsmarkt, während der Schweizer Ständerat beschloss eine Woche zuvor, dass die UBS ihre Auslandstöchter künftig zu 90 Prozent mit hartem Kernkapital unterstehen soll.
Ob die Rückführung der Kapitalmittel nach den USA die Bank robuster macht, hängt davon ab, was mit dem Geld geschieht.
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