Elektromobilität: Cyberrisiko Ladeinfrastruktur: Forscher hacken Tesla-Wallbox in 45 Sekunden
Ein Kabel, ein Laptop – dann springt ein Schadprogramm von Gerät zu Gerät. Experten warnen vor Angriffen, die E-Auto-Ladestationen zerstören können – mit enormen Risiken für die Branche.
An einem Firmenparkplatz erscheint ein Mann mit einem Laptop, der ein Tesla-Wallbox unter der Wäsche anschafft. In nur 45 Sekunden hat er die Wallbox hacken können. Die Gefahr beginnt, wenn ein PKW an die beeinflusste Wallbox ansteht. Diese verbindet sich über WLAN mit dem Radio des Fahrzeugs und infiziert dessen Radio. Von dort aus kann sich das Schadprogramm auf weitere Ladesäulen ausbreiten, wie Autel und Chargepoint.
Die Risiken reichen von der Zerstörung der Stationen bis hin zu einem höheren Stromausgang bei der Stromversorgung. Die Szenen stammen von einem Video von Fuzzware, einem Unternehmen für Software-Sicherheit in Bochum, das diesen Fall auf der Hackerkonferenz Black Hat in Las Vegas im August vorgestellt hat. Diese Szenen belegen auch, dass Tesla-Wallboxen in Europa zu einem Angriffs- und Ausfallpunkt werden.
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