Diskussion um Zeitumstellung: Dauerhaft Winter- oder Sommerzeit - Was wäre gesünder?
Über die Abschaffung der Zeitumstellung wird seit Jahren diskutiert, vor jeder anstehenden aufs Neue. Vielen ist dabei nicht klar: Die oft favorisierte Lösung wäre wohl keineswegs die gesündere.
Diskussionen über die Einführung einer dauerhaften Sommerzeit statt der aktuellen halbjährlichen Zeitumstellung konzentrieren sich auf die Frage, welche Variante gesünder für die Menschen ist. Während Umfragen zeigen, dass viele Menschen eine dauerhafte Sommerzeit bevorzugen, argumentieren Forschende, dass eine permanente Standardzeit, oft Winterzeit genannt, besser für die Stabilisierung der innen liegenden Uhr, des Schlafs und der Stimmung geeignet ist.
Die Forschende von der University of British Columbia in Vancouver erklären, dass morgendliches Licht besonders wichtig ist, um die innere Uhr mit dem 24-Stunden-Tag zu synchronisieren.
Präsident Donald Trump, ein bekannter Verfechter einer dauerhaften Sommerzeit, hat den US-Präsidenten Donald Trump angeführt, dass Golfer länger Sonne zur Verfügung haben sollen. Dennoch weisen viele Studien aus Kanada und Deutschland, sowie innerhalb der EU, auf gesundheitliche Risiken hin, die mit einer dauerhaften Sommerzeit verbunden sind.
Diese Risiken umfassen weniger Schlaf, geringere Produktivität, schlechte schulische Leistungen, sowie eine bessere Synthese des Tagesrhythmus mit der Natur. In den USA wurde eine dauerhafte Sommerzeit während der Energiekrise 1974 bereits ausprobiert, wurde aber innerhalb eines Jahres wieder zurückgeführt. Russland und Chile haben ähnliche Versuche ebenfalls rückgängig gemacht.
Um ihre Analyse zu unterstützen, haben Forschende Erfahrungen aus anderen Ländern herangezogen. Die USA führten einmal eine dauerhafte Sommerzeit ein, aber sie kehrten davon innerhalb eines Jahres wieder ab. In Russland, Chile und der EU wurden ebenfalls Diskussionen über die dauerhafte Sommerzeit geführt. Für ihre Analyse zogen die Autoren auch Erfahrungen aus anderen Ländern heran.
Es sei darauf hingewiesen, dass der Tagesrhythmus der Menschen natürlicherweise am Sonnenaufgang orientiert ist. Eine neue Idee besteht darin, die Zeitumstellung selbst zu verschieben, wobei das erste April-Wochenende besser geeignet ist als der letzte Sonntag im März.
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