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Enorme Mietzinsen an den Bahnhöfen: So verteuern die SBB den Pendlersnack

Ein Mineralwasser kostet am Bahnhof viermal so viel wie im Supermarkt. Schuld sind auch die hohen Mieten. Detailhändler müssen den SBB bis zu 16 Prozent des Umsatzes abliefern.

Enorme Mietzinsen an den Bahnhöfen: So verteuern die SBB den Pendlersnack

Bahnhofsläden in der Schweiz erleben einen Boom, da sie zahlreiche Menschen anziehen und attraktive Standorte bieten. Bahnhöfe haben zwei entscheidende Vorteile: Sie gehören vielen Passagieren zum Dasein und profitieren von Sonderregelungen bei den Öffnungszeiten. Insgesamt sollen die Mietflächen an den Bahnhöfen in den kommenden Jahren immer wieder neu ausgeschrieben werden.

Eine wichtige Rolle spielt dabei die hohe Miete, die die Präsenz am Bahnhof mit sich bringt. Discounter wie Aldi und Lidl geben jedoch von dieser Art der Flächenvermietung auf oder verzichten plötzlich auf ihre Genehmigungen. Sie suchen nach attraktiveren Mieten, um ihren Kunden den besten Preis anbieten zu können. Die Bahnhofsläden verhindern jedoch den Pendlersnack zum Discountpreis.

Die SBB erhöbt ihre Erträge durch Mieten massiv und plant, diese bis 2025 auf 740 Millionen Franken und bis 2037 auf 1,25 Milliarden Franken zu steigern. Die SBB veröffentlicht ihre Zahlen nicht in Abredestellung, betont aber, dass das Wachstum der Mieterträge insbesondere durch die Inbetriebnahme neuer Wohn- und Geschäftsliegenschaften entstehen soll.

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