Verteidigung: Unbemannte Waffensysteme: Bundeswehr bekommt Drohnenregiment
Kommt die Bundeswehr bei der Einführung von Drohnen schnell genug voran? Der Verteidigungsminister lässt jetzt im Heer einen Verband für unbemannte Systeme aufbauen.
Die Bundeswehr gründet ein eigens für unbemannte Waffen ausgestattetes Drohnenregiment, um sich gegen solche Systeme zu verteidigen. Verteidigungsminister Boris Pistorius gab an, dass das Verband aus bis zu 600 Soldaten bestehen und Reichweiten von bis zu 500 Kilometern haben werde. Er argumentierte, dass ein Landstreitkräfte die Kampfhandhabe gegen unbemannte Systeme beherrschen muss.
Die Bundeswehr plant, im Laufe des Jahres 27 dieses erste Drohnenregiment aufzubauen, ein eigenständiger Verband für unbemannte Systeme. Die Einheit soll nicht nur fliegende Systeme, sondern auch unbemannte Landsysteme einsetzen. Es wird auch mit neuen Kamikazedrohnen, den "Loitering Munition", gearbeitet, die der Bundeswehr gerade erprobt werden.
Das neue Regiment soll Teil der 10. Panzerdivision werden, zu der auch die Panzerbrigade 45 gehört. Der Heeresinspekteur Generalleutnant Christian Freuding hatte angekündigt, dass er schnell mehr Drohnen und unbemannte Waffensysteme einsetzen wolle. Er betonte die Bedeutung des Zusammenspiels von Panzertruppen und Einheiten, die Drohnen steuern.
Diese Übungen sollen die Gefechtsstände und Konzeptionen für den Drohneneinsatz demonstrieren. Freuding hat in der Ukraine gefochten und weiß von den dortigen Erfahrungen. Trotzdem variierten die Erwartungen, dass ein Krieg zwischen Russland und der NATO nach dem Beispiel der Ukraine ablaufen würde. Drohnen würden das Spektrum der Waffensysteme erweitern, könnten aber Panzer, Flugzeuge oder Schiffe nicht vollständig ersetzen.
Written by urgent.news from Handelsblatt's reporting — not their text. Machine-written — may contain errors; check the original before relying on it.