Altersvorsorge: Warum das Vorsorgedepot der Deutschen Bank nicht ganz überzeugt
Die Deutsche Bank stellt Produkte für das neue Altersvorsorgedepot vor. Die Kosten sind marktüblich – aber einige Produkte wecken ungute Erinnerungen.
Die Deutsche Bank hat ein Altersvorsorgedepot vorgestellt, das sich von anderen Finanzdienstleistern abhebt. Ab 2027 wird dieses staatlich geförderte Depot verfügbar sein, wobei die Kosten auf 0,1% begrenzt sind. In den ersten zwei Jahren wird diese Gebühr erlassen werden. Die deutsche Bank bietet zusätzlich ein Standarddepot an, dessen Gebühren bei 0,15% liegen.
Im Vergleich dazu sind die Kosten für einige andere Anbieter wie Deka und Scalable Capital sogar noch niedriger. Insgesamt sieht die deutsche Bank hoffnungsvolle Preiskämpfe voraus, sobald das Angebot auf den Markt kommt. Neben dem Standarddepot plant die Bank, weitere Altersvorsorgeprodukte anzubieten, die auch in ihren Filialen verkauft werden können.
Die DWS-Tochter der Deutschen Bank entwickelt diese Produkte und soll einen selbst gesetzten Kostendeckel von 0,99% anwenden. Transaktionskosten können separat anfallen. Experten sind sich einig, dass der Preiskampf noch anheißt und Rentenversicherungen mit garantierten Beitragszahlungen wahrscheinlich nicht besonders von den Standardprodukten abheben werden.
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