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Geldanlage: Physische KI – Wo die nächsten KI-Gewinner warten

KI verlässt die Rechenzentren und kommt in die reale Welt. Roboter lernen, sehen und handeln – doch die Gewinner am Aktienmarkt sitzen womöglich ganz woanders.

Geldanlage: Physische KI – Wo die nächsten KI-Gewinner warten

Der Markt für physische Künstliche Intelligenz (KI) erlebt in der heutigen Zeit einen Rückgang der Begeisterung an der Börse. Allerdings könnten die nächsten Gewinner aus anderen Branchen als die bisherigen Technologieunternehmen kommen. Ulrike Hoffmann-Burchardi, Anlagestrategin bei UBS, erklärte: "Wir haben offiziell das Zeitalter der physischen KI eintreten sehen."

Physische KI bezeichnet Künstliche Intelligenz, die in Maschinen eingebettet ist und in der realen Welt lernt, entscheidet und handelt. Ein wichtiger technologischer Baustein ist das In-Context-Lernen, das es Robotern ermöglicht, aus Beobachtungen menschlicher Handlungen unmittelbar zu lernen. Diese neue KI-Technologie verspricht Flexibilität und Lernfähigkeit.

Sie kann neue Aufgaben durch Beobachtung erlernen, sich schneller an veränderte Umgebungen anpassen und unmittelbar auf reale Situationen reagieren. Die Vorteile liegen in ihrer Anpassungsfähigkeit und der Fähigkeit, verschiedene Tätigkeiten auszuführen. Physische KI soll insbesondere in den Bereichen Logistik, Fertigung und Gesundheitswesen einen wirtschaftlichen Mehrwert schaffen.

Der Globale Robotermarkt wächst dynamisch, wobei Serviceroboter in Umgebungen mit häufigen Veränderungen eine große Rolle spielen. Allerdings befinden sich humanoide Roboter noch in einer frühen Phase der Kommerzialisierung. Investmenthäuser sehen ein erhebliches Wachstumspotenzial für humanoide Roboter in den kommenden Jahrzehnten, obwohl Experten warnen vor überzogenen Erwartungen.

Anleger sollten eher in Zulieferer und Infrastrukturunternehmen investieren, wie es Hanffmann-Burchardi ratet.

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