CDU-Krise: Generalinventur und Neustart? CDU sucht Kurs nach Wahlfiasko
Was folgt für die CDU aus den demütigenden Wahlschlappen der vergangenen Wochen? Der Kanzler und Parteichef will weitermachen und die geplanten Reformen durchziehen. Es gibt auch andere Stimmen.
Nach der schmerzhaften Niederlage der CDU bei den drei Landtagswahlen im September berät die Bundestagsfraktion der Union mit Bundeskanzler Friedrich Merz über die Konsequenzen. Sachsen Ministerpräsident Michael Kretschmer forderte eine schonungslose Analyse und einen Neustart seiner Partei. Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt nannte das Wahl-Fiasko einen historischen Wendepunkt und forderte eine Generalinventur der Berliner Regierungspolitik.
Nordrhein-Westfalen Ministerpräsident Hendrik Wüst bekräftigte, dass es keine Personaldebatten wert seien und eine stabile Bundesregierung benötigt werde. CDU-Chef Merz will um Ämter kämpfen und seine Reformkurs fortsetzen. Merkel erinnerte sich an Adenauer und fragte nach Konrad Adenauer lernen. CDU-Vertrauen ist in erster Linie auf 21 Prozent gesunken und AfD-Vertrauen ist gestiegen.
CSU-Vize Manfred Weber räumte die Fehler der CDU ein und betonte, dass die Regierung nun direkt regieren solle.
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