Nach der Landtagswahl in MV: MV mit Kurs auf Rot-Rot-Grün - CDU-Landesführung wirft hin
Nach der Wahl ist vor den Koalitionsverhandlungen in Mecklenburg-Vorpommern. Die ersten Weichen sind gestellt. Bei dem Wahlverlierer CDU gibt es derweil personelle Konsequenzen.
Nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern steht das Bundesland auf einem Weg zu einem rot-rot-grünen Bündnis. Die AfD, mit 38,2 Prozent der Stimmen, hat sich als stärkste Fraktion durchgesetzt, gefolgt von der SPD mit 35,5 Prozent. Die Linke und die Grünen haben jeweils 6,5 und 5,7 Prozent erreicht. Die CDU war jedoch mit 4,9 Prozent dem schlechtesten Abschneiden in der Geschichte der Bundesrepublik übergekommen.
Die CDU-Führung des Landes ist nach dem Wahlerfolg zunächst aus der Sichtbarkeit verschwunden und dann wieder zurückgetreten. Philipp Amthor, Staatsminister für Bund-Länder-Zusammenarbeit im Bundeskanzleramt, soll den Posten des Kommissars der CDU übernehmen. Die AfD ist wahrscheinlich nicht am Regierungsprozess beteiligt, da sie die meiste Unterstützung erhalten hat.
Die SPD, die Linke und die Grünen sollen nun eine Mehrheit bilden und Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit führen.
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