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Digitale Sicherheit: Rechnungshof: EU nicht genug gegen Cyberangriffe gewappnet

Eine Attacke legt 2025 IT-Systeme an Flughäfen in Berlin, Dublin sowie Brüssel lahm und zeigt die Verwundbarkeit bei Cyberangriffen. Unabhängige Prüfer kritisieren Lücken in der Verteidigung der EU.

Digitale Sicherheit: Rechnungshof: EU nicht genug gegen Cyberangriffe gewappnet

Die Europäische Union (EU) ist von dem Europäischen Rechnungshof (EU Court of Auditors) dafür kritisiert worden, dass sie nicht ausreichend auf Cyberangriffe vorbereitet ist. Der Bericht des Rechnungshofs besagt, dass Staaten und Institutionen der EU mehr zusammenarbeiten sollten, um Informationen besser auszutauschen und Doppelungen zu vermeiden.

Unzureichender Informationsaustausch gilt als die größte Schwachstelle: Wenn Informationen nicht weitergegeben werden, könnten die Mitgliedstaaten nicht von dem Wissen und den Erfahrungen anderer profitieren, so George-Marius Hyzler, Prüfer beim Europäischen Rechnungshof. Ein erfolgreiches IT-Angriff auf den Dienstleister im September 2025 schürte zum Beispiel die Spätmeldung, da Deutschland die EU-Cybersicherheitsagentur Enisa und andere Mitgliedsländer nicht über den Vorfall informierte.

Dies hätte Gelegenheiten zur gemeinsamen Abwehr des Angriffs verpasst. Naturschutz und nationale Sicherheitsinteressen der Mitgliedstaaten hemmen den Informationsaustausch. Wenn ein Land glaubt, dass Informationen über Cyberangriffe auf kritische Einrichtungen als geheim einstufen sollten oder der Vorfall die nationale Sicherheit beeinträchtigen würde, muss er diese Daten nicht weitergeben.

Dabei liegt die Verantwortung für die Bekämpfung von Cyberangriffen hauptsächlich bei den Mitgliedstaaten. Falls Störungen mehrere Länder oder den Binnenmarkt beeinträchtigen, können jedoch EU-Behörden eingreifen und die Länder unterstützen. Der Europäische Rechnungshof überprüft die Ausgaben der EU und kontrolliert die effektive Verwendung der Gelder.

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