St. Moritzer Monopoly: Eine Engadiner Ikone kommt unter den Hammer – doch der neue Besitzer bleibt ein Phantom
Das Hotel Lej da Staz hat für einen zweistelligen Millionenbetrag den Besitzer gewechselt. Ein ominöser Investor hat das Kaufangebot von einheimischen Interessenten ausgestochen. Nun fürchten die Gemeinden eine weitere Bauruine.
Das Hotel Lej da Staz hat in St. Moritz einen neuen Besitzer, allerdings ist seine Identität ein Rätsel. Die Gemeinden befürchten, dass das Hotel seine Seele einbüßen könnte, da die BesitzerInnen im Engadin stets unter den Touristen mischen. Kurt Engelhorn, ein Multimillionär und Spross deutscher Industriellendynastie, besaß das Hotel einst, bevor er es aufgrund seiner Aktivitäten im Engadin und seines Privatlebens in die Ferne rückte.
Dennoch gab es Bedenken, dass das Hotel "unter den Hammer" fallen könnte und in falsche Hände geraten könnte. Christoph Schlatter, ein Lokalpolitiker und Gastronom, stellte nun den Kaufvereinbarung für rund 15 Millionen Franken. Die Investition soll einen Retreat für Burnout-gefährdete Manager beinhalten, sowie Events mit gehobener Atmosphäre.
Der neue Eigentümer, berichtet der St. Moritzer Gemeindepräsident Christian Jott Jenny, sei ein österreichischer Investor namens Thomas Röggla, den jedoch nahegelegene Einheimische kaum kennen. Röggla ist ein Geschäftspartner des Immobilienunternehmers Oliver Stastny, der ein Airbnb für Luxuswohnungen betreibt. Beide liegen außerhalb der Schweiz.
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