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Die Schweiz gerät wegen der OECD-Mindeststeuer ins Hintertreffen. Zwei Professoren wollen Abhilfe schaffen

Für Grosskonzerne ist die Schweiz steuerlich weniger attraktiv geworden – besonders seit die USA aus der OECD-Mindeststeuer ausgestiegen sind. Doch es gibt Gegenmittel, wie ein neues Gutachten zeigt.

Die Schweiz gerät wegen der OECD-Mindeststeuer ins Hintertreffen. Zwei Professoren wollen Abhilfe schaffen

Die Schweiz hat in Bezug auf die OECD-Mindeststeuer abgeschnitten. Zwei Professoren bemühen sich, dies zu verbessern. Nachdem die USA die OECD-Mindeststeuer aus dem Programm ausgetreten sind, muss die Schweiz ihren Mindeststeuersatz von 15 Prozent von den Gewinnen von Großkontern bezahlen. Andere wichtige Länder wie China setzen diesen Steuersatz nicht um.

Der Schweizerisch-Amerikanische Handelskammer wurde empfohlen, die Schweiz aus der OECD-Mindeststeuer auszutreten, um amerikanische Konzerne von der Schweiz in die USA zu locken. Andere Verbände lehnen diesen Ausstieg jedoch ab. Die Schweiz sollte stattdessen untersuchen, wie sie innerhalb der OECD-Regeln wieder steuerlich attraktiver werden könne.

Ein neues Gutachten von zwei Steuerrechtsprofessoren zeigt, dass die Schweiz einen bestehenden Steuerabzug für Forschung und Entwicklung stärker nutzen und ausweiten sollte. Eine solche Reform könnte die Steuerbelastung erheblich senken, insbesondere für substanzstarke Unternehmen. Allerdings erfordert dies eine Gesetzesänderung auf Bundesebene.

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