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Die Elite ist zurück: Wirtschaftsstudenten sind immer öfter arbeitslos, doch die Kaderschmiede HSG trotzt dem Trend

An manchen Hochschulen findet jeder Sechste nach dem Wirtschaftsstudium keine Stelle. Karriere macht, wer am richtigen Ort studiert. Ein Besuch an der Universität St. Gallen.

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Die Elite ist zurück: Wirtschaftsstudenten sind immer öfter arbeitslos, doch die Kaderschmiede HSG trotzt dem Trend

Die Elite zieht in die Schweiz zurück: Wirtschaftsstudium an der HSG ist häufiger Arbeitslosigkeit ausgesetzt, aber das Studienzentrum HSG hält den Trend. An der Universität St. Gallen erfährt man viele Geschichten über den Erfolg. Fast immer handelt es sich um Leistungsdruck. Wer das Studium an der renommierten HSG beginnt, hat in der ersten Veranstaltung aufgefordert, sich einmal nach rechts und einmal nach links zu schauen.

Mindestens einer der Nachbarn wird Ende des Schuljahres nicht mehr da sein. Wer am besten sein möchte, muss sich durchsetzen. Dieses Jahr ist jedoch anders. Die Herbstsemester beginnt und junge Menschen sind bereits im Campus. Eine Startwoche begrüßt die Neulinge. Im größten Hörsaal steht ein junger Mann in Anzug und großen Brillen.

Er ist der Präsident der Studierendenvertretung und ermahnt: "Schaut bitte einmal nach rechts und einmal nach links." Freundschaft statt Konkurrenzdenken ist die Antwort der HSG auf den künstlichen Intelligenz gefährdeten Arbeitsmarkt. Junges Personal trafen auf einen angespannten Arbeitsmarkt, weil KI viele Einsteigerjobs wegnehmen.

Eine globale Unsicherheit veranlasst Unternehmen zum Sparen. Das Bundesamt für Statistik hat mitgeteilt, dass 8,5 Prozent aller Studierenden, die 2024 einen Wirtschaftsabschluss gemacht haben, ein Jahr später keinen Job hatten. Das ist mehr als doppelt der Wert aus zwei Jahren zuvor. Trotzdem ist die HSG-Studie ein Sonderfall: Nur 2,7 Prozent der Masterstudierenden hatten ein Jahr nach dem Studium keinen Job.

Die HSG ist eine nicht privat geförderte Universität mit dem Ruf einer elitären "Kaderschmiede". 90 von 100 größten Schweizer Unternehmen haben HSG-Absolventen in Verwaltung oder Geschäftsleitung. Die strenge Selektion der HSG ist ein wichtiger Faktor für ihren Erfolg, sagt Bildungsökonom Stefan Wolter. Durch Steuergelder finanziert, muss die HSG die Region mit Bildung versorgen und die Mehrheit der Studienplätze an Einheimische vergeben.

Die neuen Studierenden lernen bereits heute mit KI. Die Zukunft erscheint ihnen verändert, trotzdem möchten sie an der HSG bleiben.

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