Der Bundesrat verliert die Geduld mit der Post und stellt ein Ultimatum: schwarze Zahlen oder Exit
Die Post versucht sich als Tech-Firma. Doch die Verluste sind gigantisch. Nun greift der Bundesrat durch. Die Schweizer IT-Szene ist dennoch alarmiert.
Der Bundesrat hat sich enttäuscht gezeigt, nachdem die Schweizer Post ihr ultimatives Ziel gesetzt hat: Entweder bringt der Post-Bereich Digital Services bis 2028 ausgeglichene Ergebnisse oder muss eine Austrittsstrategie in Betracht gezogen werden. Die Post hat sich seit mehreren Jahren darauf konzentriert, ein Tech-Unternehmen zu werden, indem sie in den Bereich digitaler Dienste investiert hat.
Allerdings haben die stetigen Rückgänge des Umsatzes und Verluste der letzten Jahre die Bundesregierung alarmiert. Im Jahr 2024 hat die Post fast eine Milliarde Franken für Akquisitionen ausgegeben, um sich in diesem neuen Markt zu etablieren. Seitdem hat die Abteilung Digital Services jedoch einen Verlust von 51 Millionen Franken im Jahr 2023 eingubt.
Mit dieser Warnung stellt der Bundesrat ein Ultimatum an die Post, bis 2028 ein ausgeglichenes Ergebnis zu erreichen. Andernfalls droht der Exit. Der Bundesrat ist besorgt über die Auswirkungen, dass eine staatliche Post in einem Markt mit zahlreichen privaten Anbietern konkurrieren kann.
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