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AfD: „Für Unternehmen in Sachsen-Anhalt kann es richtig bitter werden“

Viele Unternehmenschefs halten sich in der öffentlichen Debatte zurück, obwohl sie die Demokratie unter Druck sehen. Politikwissenschaftler Knut Bergmann sieht dafür mehrere Gründe.

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AfD: „Für Unternehmen in Sachsen-Anhalt kann es richtig bitter werden“

Der Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt hat weitreichende Auswirkungen auf die Wirtschaft der Region. Unternehmen müssen verschiedene Szenarien berücksichtigen, darunter eine mögliche Regierungsübernahme durch die rechtspopulistischen Kräfte, eine Pattsituation oder Neuwahlen. Knut Bergmann von der IW untersucht, wie ostdeutsche Unternehmen sich für Demokratie einsetzen und warum viele sich im öffentlichen Diskurs zur AfD scheuen.

Er erklärt, dass ostdeutsche Unternehmer stärker unter Druck stehen als ihre westdeutschen Kollegen und zwar trotz der Situation in Sachsen-Anhalt. Die CDU ist so schwach, dass sie keinen Regierungsauftrag ableiten kann, und das scheut sich auch, eine Koalition zu bilden. Ein klare Mehrheit für alle Parteien außer der AfD ist ausgeschlossen.

Saar Wagenknecht, eine Verhandlungspartnerin für Ulrich Siegmund, ist eine Person, deren politische Destruktionskraft unübertroffen ist. Die Unsicherheit, die durch diese Wahlergebnisse hervorgerufen wird, ist für die Unternehmen in Sachsen-Anhalt langwierig. Die geschäftsführende Landesregierung wird ihren Posten behalten, bis neue Wahlen stattfinden, was theoretisch auch über eine mögliche Neuwahl hinaus dauern könnte.

Für die Unternehmen in Sachsen-Anhalt kann dies ein sehr verzweifeltes Zeitalter werden. Angesichts der möglichen Unsicherheiten und dem Ruf der AfD, die Geschäftsklima zu beeinträchtigen, ist es unklar, was Unternehmen tun können.

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